05/12/2009


"El Pan Alegre" im
Regionalen Aufbruch ...

























Dem "Berliner Inn
ovationskreis für Alternativen in Arbeit, Technik, Betrieben und Regionen" von Udo Blum schon seit fünf Jahren verbunden, war ich am 17. und 18.10.09 nun auch eingeladen, El Pan Alegre bei der aus dem Kreis hervorgegangenen Initiative "Regionaler Aufbruch" vorzustellen.

Neben der Präsentation hatte ich auf Anregung und mit Unterstützung von Horst Stapp/Bioenergiedorf im Oden-
wald
auch gleich komplette Amaranth-"Bausätze" für das nächste Frühjahr vorbereitet.

Dazu hatten freundlicherweise zur Verfügung gestellt ...


* die Schweizer Firma napac: "NaturePots" aus eigener Entwicklung
















*
Joachim Böttcher von der Firma Palaterra bei Mainz: Terra Preta
(die fruchtbare Schwarzerde) aus eigener Herstellung





















* Franz-Josef Bößl vom Netzwerk Deutscher Amarant:
Amaranth-Körner aus eigenem Anbau (er legte zu unserer Stärkung auch noch Amaranth-"Fitnesswürfel" bei)
















* und die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.:

biologisch voll abbaubare
"Plastik"-Tüten aus 100% Maisstärke
(die man sich übrigens kostenlos zuschicken lassen kann!)

























Ihnen allen auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank!


Die "Bausätze" wurden mir übrigens im Anschluss an die Präsentation von fünfzehn zukünftigen Amaranth-
"PflanzerInnen"
buchstäblich aus den Händen gerissen, womit zu meiner großen Freude der Grundstein für das El-Pan-Alegre-Netzwerk gelegt ist!

30/11/2009

Der Amaranth beim FEZ-"Abenteuer Gesundheit"



















Es war tatsächlich ein echtes Abenteuer - vor allem für mich selbst:
3 Tage lang -
vom 11. bis 13. Oktober - habe ich im FEZ den Amaranth vorgestellt, am Familiensonntag mit einem Info-Stand für alle und an
den darauf folgenden beiden Tagen mit insgesamt vier Workshops rund
40 Kindern der 5.-7. Klassenstufe sowie ihren begleitenden LehrerInnen bzw. ErzieherInnen.

Drei mächtig anstrengende, aber superfröhliche Tage (FOTOS HIER) - und meine Botschaft vom "Powerkorn Amaranth" ist offensichtlich auch angekommen, wie man aus den Bildern der Kinder lesen kann ...



 

* * * * *


El amaranto de "Aventurero de la salud" en el FEZ
Fue una aventura de verdad - ante todo para mí: Durante tres días - del 11 al 13 de octubre - presenté en el FEZ el amaranto, el domingo con un stand de información para las familias, y los dos días siguientes a través de cuatro talleres para niñas y niños del 5to al 7mo grado, no excluyendo sus maestr@s y demás acompañantes.

Tres días muy agotadores, pero también super alegres en los que obviamente llegó bien mi mensaje de la "Semilla poderosa amaranto", como puede verse en los dibujos de l@s niñ@s. Más preciso que nadie lo puso una muchacha de nombre Saskia (véase arriba): "Amaranto - antes eres pequeñ@ y débil, después (de comer) eres grande y fuerte" ...

09/11/2009


El Pan Alegre in Berlin!


Jetzt muss ich die gute Nachricht doch wenigstens mal schnell zwischendurch posten -> seit Ende August steht fest: Das Pilotprojekt El Pan Alegre / Das Fröhliche Brot wird in Berlin umgesetzt!

Als hätten alle darauf gewartet, reiht sich seither Gespräch an Gespräch - zum Austausch über Strategiefragen, zur Informationsrecherche, zur Beratung, zum Visionieren, zum Vernetzen und und und ...

Deshalb ist leider in den letzten Wochen dieser Blog schmählicherweise zu kurz gekommen :-(. Aber das wird sich schon in den nächsten Tagen wieder ändern.

Jetzt muss, nein: will ich auch schon wieder los: Im HUB Berlin finden heute und morgen die Berlin Change Days statt und ich bin eingeladen, u.a. "Das Tahiti-Projekt" von Dirk Fleck (s. auch Post v. 7.5.09) vorzustellen - mit der flammenden Rede der Protagonistin Maeva aus dem "Tahiti-Virus".

Das wird das Nachfolgerbuch des "Tahiti-Projekts" und die Umsetzung der konkreten Projekt-Utopie, an erster Stelle in Kuba ...


10/10/2009


Das Fröhliche Brot stürzt sich
morgen im FEZ ins Abenteuer
...



















Zur Erinnerung: Der Verein ist eingeladen, im Rahmen von "Abenteuer Gesundheit" in Europas größtem Freizeit- und Erholungszentrum den Amaranth vorzustellen.

Morgen am Familientag gibt es dazu von 10 bis 18 Uhr einen Informationsstand und am Montag und Dienstag für SchülerInnen der 5. und 6. Klasse Workshops.

Für die Veranstaltung habe ich in Zusammenarbeit mit der DUT Wirtschaftsfachschule - Betreuung von gemeinnützigen Vereinen und wie immer mit Unter-
stützung von Anja einen neuen Flyer zum Amaranth
(Druckversion) entwickelt.
Und gleich noch einen für den Gesamtprojektkreislauf (Druckversion). In den nächsten Tagen werden auch unsere anderen Arbeitsergebnisse - Plakat und Buttons - zum Herunterladen hier auf den Blog gestellt.

Von ganzem Herzen danke ich
Dietmar Fenz, Petra Mey-Doyé und Michaela Teuber für ihr großes Engagement und die äußerst kompetente Ausführung. Ich freue mich auf unsere weitere Zusammenarbeit!

* * *

18/09/2009


Nachrichten von unserem Schirmherren ...


Hermann Scheer und sein dickschädeliges, visionäres und rebellisches Engagement für den weltweiten Umstieg
auf erneuerbare Energien (s.
Laudatio Mai '09/USA) brauchen wahrlich keine Werbung.

Aber uns als Verein, dessen Projekt El Pan Alegre seit Mai diesen Jahres unter seiner Schirmherrschaft steht, freut es doch immer wieder mächtig, wenn er den Kaisern dieser Welt den Spiegel vorhält und ihnen schnörkellos ins Gesicht sagt, dass sie statt des neuesten Modeschreis überhaupt keine Kleider anhaben (wie z.B. in Sachen DESERTEC) ...

Dabei unterstützen wir - selbst dickschädelig, visionär und rebellisch - ihn nun wirklich von Herzen gerne. Und machen dann doch Werbung hier -> nämlich für den Film mit ihm, der ab März 2010 in die Kinos kommt:



Vielen Dank für den Hinweis, Anja!

07/09/2009

"Seid wachsam"
(ein Klick hier auf den Titel führt zum Text)



Vielen Dank an Jürgen Schmidt vom International EcoVillage Portal für den Hinweis!


... nicht vorenthalten will ich Euch auch den wunderbar pointierten Campact-Aktions-Film
rund um den 5.9. ...


06/09/2009

+ + + + +

Für alle, ...

... die gestern nicht richtig abschalten konnten:



Berlin erlebte ein
kraftvolles, rebellisches und witziges Feuerwerk des Engagements für das sofortige Abschalten der deutschen Atomkraft-
werke und das Umsteigen auf die erneuerbaren Energien - quer durch alle Bevölkerungs-
schichten und Altersstufen.


Ich habe meine Batterien jedenfalls mal wieder bis zum Anschlag aufladen können ...

+ + + + +

02/09/2009


Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!


Am 5.9., dem kommenden Samstag, gibt es noch einen Termin zum Vormerken: den 15. Geburtstag von mob e.V. - obdachlose machen mobil, der neben all der anderen engagierten Arbeit auch Herausgeber der besten Zeitung in/aus Berlin ist: des "strassenfeger"
(s. auch Post v. 18.7.09).


Ohne einen Pfennig staatlicher Unterstützung und damit unab-
hängig von politischen Interessen-
lagen gibt der Verein den vermeint-
lichen "Schmuddelkindern" der Gesellschaft (Schutz-)Raum und Stimme - und damit (wieder) Würde und Selbstbewusstsein.


Mit seiner Arbeit hilft mob e.V. sichtbar zu machen, dass in unserem zunehmend instabileren System Obdachlosigkeit die verschiedensten Facetten und persönlichen Hinter-
gründe hat und dass es neben der bewussten Entscheidung für ein Leben auf der Straße auch immer schneller ungewollt jede/n von uns treffen kann ...

Zum Geburtstag wünschen sich Vor-
stand und MitstreiterInnen von mob e.V. viele BesucherInnen auf ihrem Fest, viele Mitglieder für den Freun-
deskreis und viele FörderInnen der Stiftung "Ein Dach über dem Kopf" i.Gr. (s.
neueste strassenfeger-Ausgabe, hier mit freundlicher Genehmigung des CvD zu lesen).

Weiter ganz viel Glück und Erfolg in allen Bereichen Eurer so wichtigen und guten Arbeit!

Gefeiert wird von 10 bis 22 Uhr auf dem Helmholtzplatz in Prenzlauer Berg mit dem bereits 3. Pressefest des Vereins.

20/08/2009


Nicht nur in den Sommerferien:

"Mal ric
htig abschalten!"

Genauso wie der wachsende Plastiktüten-Abfallteppich auf den Ozeanen (s. vorhergehenden Beitrag) ist auch die Nutzung der Atomkraft mit dem anfallenden Atom-
Müll eine tickende Zeitbombe.

Beides richtet jetzt schon ungeheure Schäden an, wenn auch noch da, wo wir es nicht jeden Tag sehen (aber das ist ja wirklich nur noch eine Frage der Zeit).

Wir wissen das, alles, und zwar seit langem.


Daran erinnerte auch "Frontal 21" im letzten Sommer und noch an etwas anderes, sehr Wichtiges gerade
im Hinblick auf die kommenden Bundestagswahlen: nämlich daran, dass die CDU und ihre Kandidatin für eine neue KanzlerInnenschaft Angela Merkel gerade beim Thema Atomkraft gegen die Sicherheit der Menschen in ihrem Land und für die Atom-Industrie arbeiten.


Es lohnt sich, die 8 Minuten 44 Sekunden noch mal in voller Länge anzusehen ...



... und gleich einen oder mehrere der folgenden Termine vorzumerken:





































Zusätzlich können beim Umweltinstitut München e.V. auch Flyer heruntergeladen bzw. bestellt werden, die die gebetsmühlenartig wiederholten Lügen der Atom-
Lobbyisten auf handliche Weise zusammenfassen und widerlegen.

Und sowohl bei campact.de als auch beim Umwelt-
institut München e.V. kann online "Gegen den Ausstieg aus dem Atomausstieg" unterschrieben werden.

Vielleicht sehen wir uns alle am 5.9.09 um 13 Uhr am Berliner Hauptbahnhof? Ich werde da sein.


JETZT IST SCHLUSS MIT PLASTIK !


Jaaa, wir wissen es ja schon lange ... und haben sie trotzdem weiter gekauft und benutzt. Mal ehrlich: Wieviele Plastiktüten habt Ihr im Schrank oder unter der Spüle? Au weiah, ich hab eine ganze Kiste voll ...

Deshalb ein tief empfundenes
DANKESCHÖN an die MacherInnen des folgenden Filmchens, für den entscheidenden Tritt in meinen Allerwertesten!

Ihr findet ihn zusammen mit vielen anderen Ideen, Konzepten, Kontakten, Einkaufshilfen, Unternehmens-
informationen und vertiefenden Anregungen für das Leben in der "Ander-Welt" auf
Utopia.de.

13/08/2009

Auf ins "Abenteuer Gesundheit" !



Vom 6.-13. Oktober 2009 findet in Europas größtem gemeinnützigen Freizeit- und Erholungszentrum, im
FEZ Berlin, die Schulklassen- und Familien-Messe "Abenteuer Gesundheit" statt und unser Verein ist eingeladen, dort den AMARANTH und seine Superkräfte vorzustellen - mit Workshops für Kindergruppen unter der Woche und einem Info-Stand für die ganze Familie am Wochenende.

Um uns dabei zu unterstützen, haben sich die Firmen
Allos, Märkisches Landbrot und GO! als Sponsorinnen
an unsere Seite gestellt:



.. sorgt für die verschiedenen Amaranth-Produkte, unter anderem natürlich auch für ALEGRÍA (= Freude), die fröhliche Kraft-Nahrung schon von Inkas und AztekInnen;




... bäckt für die Veranstaltung leckere Brote, die mit Amaranth von Allos angereichert sind;







... kümmert sich darum, dass alles rechtzeitig vor Ort ist.



Auch an dieser Stelle herzlichen Dank ans FEZ für die Einladung und an die sponsernden Firmen für ihre Mitwirkung!



* * * * *

A meternos en la "Aventura de la Salud" !

Del 6 al 13 de octubre de 2009 se celebrará en el FEZ Berlín, el mayor centro europeo de recreación - sin fines de lucro - para niñ@s, jóvenes y familias, la feria "Aventura de la Salud" para grupos de alumn@s y familias, donde nos invitaron a presentar el AMARANTO
y sus fuerzas colosales a través de talleres y
una mesa informativa.

En esto nos apoyarán como esponsoras las empresas
Allos (productora de alimentos biológicos), Märkisches Landbrot (panadería ecológica) y GO! (operador logístico internacional):

Allos nos proveerá de diversos productos de amaranto, entre ellos también la ALEGRÍA, antiguo alimento fortísimo de l@s incas y aztecas;

Märkisches Landbrot fabricará una buena cantidad de panes enriquecidos con amaranto de Allos;

GO! procurará que todo estará en su lugar, en su momento justo y preciso.

También por este medio les damos nuestras gracias más cordiales al FEZ por la invitación y a las empresas patro-
cinadoras por su participación!

05/08/2009


Jetzt lacht (endlich) auch das Pan-Alegre-LOGO !














Liebste Anja, von ganzem Herzen Dankeschön für diese wundervolle graphische Umsetzung des Konzepts von
El Pan
Alegre.

Danke für Deine einfühlsame Kreativität und Dein so engagiertes Arbeiten; tagelang hast Du nach den richtigen Zutaten gesucht, um sie dann in weiteren langen Stunden handwerklich perfekt zusammenzufügen ... und sie dann wieder und wieder zu überarbeiten ...

Und ebenso tausend Dank für die Geduld, mit der Du immer wieder meine Wünsche aufgenommen und umgesetzt hast - solange, bis wir vorhin nach einer letzten Marathon-Skype-Konferenz mit dem Ergebnis "neues Logo & neues Blog-Banner" wirklich beide rundherum zufrieden waren.

Jetzt sitze ich hier und lache vor Freude wie das Brötchen im Logo ...

* * * * *

Por fin se está riendo también el logotipo de El Pan Alegre

Queridísima Anja, desde el fondo de mi corazón te agradezco esta
tan maravillosa transformación en logotipo del concepto El Pan Alegre.

Gracias por tu creatividad tan sensible y tu compromiso incansable con esta tarea; te pasaste días en la busca de los "ingredientes" justos y apropiados y entonces otros cuantos días más en juntarlos de manera tan perfecta ... para después revisar y requeterrevisar los resultados ...

Y también un millón de gracias por la paciencia con la que en cada momento acogiste e integraste mis deseos por algun cambio, alguna corrección - hasta que final-
mente, tras una última sesión skype maratoniana, ambas quedamos completamente satisfechas con el nuevo emblema y el nuevo estandarte aquí en la bitácora.

Ahora estoy sentada delante de la pantalla riéndome de alegría como el pan de tu logotipo ...

02/08/2009


Hinter der Komplexität -3


Wohin das Geld der Welt fließt (s. Let's make MONEY, rechts unter der Blog-Rubrik "Filme") und die Zu-
sammenhänge, in denen das passiert - das bewegt glücklicherweise immer mehr Menschen weltweit und keine Warnung vor vermeintlich zu großer Komplexität kann sie mehr daran hindern.


So braucht es ja tatsächlich auch keine Bankausbildung oder ein Wirtschaftsstudium, um den Teufelskreis der globalisierten Wirtschaft zu verstehen: Weltweit arbeitende Konzerne, so genannte "Global Players", lassen in einer so genannten "Dritte-Welt"-Region für Hungerlöhne Rohstoffe fördern oder Waren produzieren, die letztendlich in Geschäften der so genannten "Ersten Welt" hochpreisig verkauft werden (s. das Beispiel der Kindersklaven in Indien, ebenfalls unter "Filme" zu sehen).

Von dem entstandenen Gewinn profitieren neben den Konzernen und deren Anteilseignern nur noch die Zwischenhändler und die Banken - die Regionen mit ihren Arbeitskräften und Rohstoffen gehen leer aus.

Dem müssen wir Nicht-Konzernlenker, Nicht-Anteils-
eigner, Nicht-Zwischenhändler und Nicht-Banker aber nicht ohnmächtig zusehen.

Immer mehr Regionen - auch hier in Deutschland -
gestalten ihre eigenen Wirtschaftskreisläufe und drucken dazu ihr eigenes Geld: das Regio-Geld. Dem EURO wertmäßig gleichgestellt, behält es diesen Wert aber nur, wenn mit ihm regional gewirtschaftet wird, also Waren und Dienstleistungen aus heimischer Produktion gekauft werden. Eine geringe Tauschgebühr deckt zum einen die Verwaltungskosten und fließt zum anderen in lokale soziale Projekte - so werden die Menschen einer Region auf verschiedene Weisen gestärkt (s. auch den Artikel von Ingrid Müller auf merkur-online.de).

Aber dieses System braucht noch Verbesserungen - und für die braucht es noch viel mehr AufbegehrerInnen und QuerdenkerInnen, die ihr Wissen und ihre Kraft einbringen. Eine weitere mögliche Anlaufstelle für sie: die Initiative regionaler leben, Teil des Regionalen Aufbruchs, mit dem auch El Pan Alegre verbunden ist.

30/07/2009


OJO: Para más información
sobre los transgénicos
hagan un clic en la imagen ...


29/07/2009


+ + + + +


Listado de
alimentos transgénicos
que se venden (
sólo?)
en Argentina
...

+ + + + +

28/07/2009


Hinter der Komplexität -2


Wer die Filme We feed the world / 2005 ("Wie wird unser Essen produziert? - Mangel im Überfluss") und Let's make MONEY / 2008 ("Wohin fließt das Geld der Welt? - Die Finanzkrise ist eine gesellschaftliche Krise") des öster-
reichischen Filmemachers
Erwin Wagenhofer gesehen hat, wird automatisch ein weiteres Mitglied in der Gruppe der (buddhistisch gesehen) weisesten Menschen (s. Post
v. 19.7.09) ...

We feed the world
wurde 2006 mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Amnesty International Human Rights Award.

Let's make MONEY hat den Deutschen Dokumentarfilm-
preis 2009 gewonnen.

Ein Klick auf das jeweilige Foto führt zu den dazugehörigen Webseiten mit Trailern und Hintergrundinformationen:











We feed the world
steht im übrigen frei im Internet und kann hier gleich angesehen werden (Filmlänge 96 min.):


26/07/2009


Hinter der Komplexität

(s. auch Post vom 19.7.09)

Von allen Seiten fließen sie zusammen, die Konzept- und Aktionsströme für ein anderes gesellschaftliches Zusammen-
leben. I
mmer auf festem (Fakten-)Untergrund, vielfach phantasievoll und fröhlich (s. Post v. 4.7.09), bahnen sie sich kraftvoll und unaufhaltsam auch in Deutschland ihren Weg:
  • "Krönungswelle" und Filme zum Grundeinkommen;
  • "Wasser unterm Hammer" mit allen - gruseligen - Hintergrundinformationen, warum Wasser in Bürger(Innen)hand gehört und nicht in die Hände
    von profitorientierten P
    rivatgesellschaften;
  • "Deine Bahn" - Stoppt die Bahnprivatisierung des Bündnisses Bahn für Alle;
  • "Mal richtig abschalten!" von Campact zum Aktivwerden für die endgültige Abschaltung der Atomkraftwerke, deren Technologie der Büchse der Pandora gleichkommt;
  • "Abgespeist - Denn Etiketten lügen wie gedruckt" in Sachen verbraucherfeindliche Praktiken der Lebensmittelindustrie (Danke an foodwatch für Eure vielen nützlichen Infos);
  • "Abgeordnetenwatch" der überparteilichen Hamburger Bürgerinitiative Mehr Demokratie e.V. für eine direkte Verbindung zu (Euren Bundestags-)Abgeordneten;
  • und ... und ... und viele andere ... (s. auch unter Informative Links)
Das Projekt "El Pan Alegre/Das Fröhliche Brot" ist mit seinem Ansatz des mehrdimensionalen Wirtschaftens in Kreisläufen Teil dieser Neuen Welt, in die die Ströme münden. In Deutschland vernetzt mit der Bewegung des Regionalen Aufbruchs, knüpft es an ein umfassenderes Verständnis von Wirtschaft an, als es bisher gelehrt und praktiziert wird.

Riane Eisler hat dieses alte Denken in ihrem Buch "The Real Wealth of Nations" mit einem sechsteiligen Puzzle veranschaulicht, von dem gerade die drei Teile (als ver-
meintlich wertlos, unproduktiv und nicht gewinnbringend) ausgeschlossen waren, die Herz und Grundlage menschlichen Miteinanders (und damit auch Miteinander-Wirtschaftens) sind. So konnte natürlich kein stabiles und nachhaltig funktionierendes Gefüge entstehen.

19/07/2009


Auf die Finger geschaut ...


Wenn wir schon genau hingucken, wohin unser Geld fließt (s. vorheriger Post), dann gleich richtig. Und ohne voreiliges Zurückzucken, weil das doch angeblich eine so "komplexe" Angelegenheit sei. Denn da bin ich ganz buddhistisch und sage: "Weise Menschen sind in der Lage, die Komplexität eines Sachverhalts zu verstehen; die weisesten hingegen können hinter diese Komplexität schauen und die Einfachheit auf ihrer Rückseite finden."

Dr. Dieter Petschow gehört zur Gruppe der "weisesten Menschen" und er hat äußerst gründlich hinter die Komplexität des deutschen Finanzhaushalts mit seinen vielen Kassen geschaut. Das Ergebnis - eine Ver-
fassungsklage, die die RichterInnen zwecks Diskussion der darin enthaltenen harten Fakten an die Politike-
rInnen weitergeleitet haben - hat er schon 2005 öffentlich zugänglich gemacht.

Vor einer Woche war er mit den - aktualisierten - Zahlen erneut bei Udo Blum im Berliner Innovationskreis zu Gast. Wir ZuhörerInnen waren keine Finanzfachleute, aber die fundierte und trotzdem anschauliche und eindringliche Darstellung hat uns alle gepackt.

Ganz ehrlich: Eindeutiger kann man nicht vorrechnen, dass wir so nicht weiterwirtschaften können ...

















(aus: "+/- 0 Nichts!" - Folie 54, Dr. Dieter Petschow, Präsentation v. 10.7.09)

18/07/2009


An den Pranger!


Ich wünschte, das Lachen und die Freude (siehe vorheriger Post) wären fest als menschliche Grundrechte in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, aber vor allem in der UN-Kinderrechtskonvention verankert und darüber hinaus ein Pflicht-Unterrichtsfach im globalen Bildungssystem (gerade wo das so genannte "lifelong learning" - "lebenslanges Lernen" - zunehmend in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit gerückt wird).

Dann müsste es doch buchstäblich ein Kinderspiel werden, mit einer kollektiven Lachsalve schon präventiv all die Menschen zu Boden zu strecken, die es sich in den Kopf gesetzt haben, andere in Not und Elend zu stürzen und daraus noch Kapital für sich zu schlagen.

Und so eine Präventionsmaßnahme wäre dann doch wirklich viel humaner für alle Betroffenen, als wenn man z.B. gewissenlose, zynische Geschäftemacher/innen erst nach angerichtetem Unheil mit Schimpf und Schande und unter Konfiszierung ihres gesamten Vermögens für lange Jahre ins Gefängnis jagt - auf der Basis der bereits abgesegneten Rechte in Menschenrechts-Charta
und Kinderrechts-Konvention.

Mal abgesehen davon, dass es kein Pochen auf Marktwirtschaft geben darf,
wenn irgendwo auf der Welt Kinder, Frauen, Männer und Tiere unter Zwang und grausamen Bedingungen arbeiten sollen; hier kann und darf ich (als Bürger/in, als Konsument/in) immer das Recht in die eigenen Hände nehmen und etwas tun: nämlich die so produzierten Waren NICHT (MEHR) KAUFEN.

Diese Waren können uns überall begegnen, wie uns der
Dokumentarfilm "Kindersklaven" von Rebecca Gudisch und Tilo Gummel zeigt: z.B. aus Indien kommend als glitzernde Geschenkartikel bei der Firma Hoff Interieur (Eigenwerbung: "Marktplatz der Welt") oder - ebenfalls von dort - als Pflaster-steine auf dem Kölner Heumarkt und in einem Helios-Klinikum in Berlin; oder als irgendetwas anderes aus irgendeinem anderen Land ... Fangen wir doch überhaupt an, genauer nachzufragen, wo etwas herkommt oder hergestellt wurde, was wir kaufen wollen.

Ein großes Dankeschön an Marcel Nakoinz für seinen gleich-namigen Artikel in der Juli-Ausgabe des Berliner "strassen-feger". Und da nutze
ich gleich mal die Gelegenheit, um mich an dieser Stelle tief vor dem beispielhaften politjournalistischen Engagement in allen Berliner Obdachlosenzeitungen zu verneigen; mit scharfem Blick, treffsicheren Formulierungen und überhaupt einer hohen Professionalität haben sie die etablierten Tageszeitungen schon längst und weit hinter sich gelassen!


04/07/2009


Zum Lachen - Acerca de la risa contagiosa


Im Laufe der Jahre habe ich den Projektnamen Das Fröhliche Brot oft verteidigen müssen, weil er vielen nicht "seriös" genug erschien.

Er entstand 1995 aus einer spontanen Anregung meiner ehe-
maligen - kubanischen - Spanischlehrerin, weil doch ich selbst immer so fröhlich sei (VIELEN DANK ILEANA); später bin ich dann bei meinen Recherchen auf den Namen "alegría/Freude" für die Süßigkeit aus Amaranth und Honig gestoßen und fand überhaupt, dass ein Brot zu Recht fröhlich sein dürfte, wenn es mit einem hochwertigen Powerkorn angereichert und mit einer erneuerbaren Energiequelle gebacken würde.


Und da
für den langen Umwandlungsprozess von Verhaltens-
weisen, wie sie das Projektkonzept anregt, der stärkste und nachhaltigste Motor die FREUDE ist, war für mich unumstößlich:
Das sollte sich dann auch im Namen widerspiegeln.

Meine Erfahrungen haben mir Recht gegeben: Wann und wo immer ich sage, dass meine Arbeit "Das Fröhliche Brot" heißt, ist die erste Reaktion - ein Lächeln, das die Tür zu Kopf und Herz öffnet.

Für diejenigen, die ganz vergessen haben, wie machtvoll ansteckend (und gesund) Freude ist, der nachfolgende Film. VIELEN DANK ANJA für den wundervollen Tipp!!!

***



***


En el transcurso de los años, bastante a menudo tuve que defender el título del proyecto: El Pan Alegre. A much@s no les pareció suficientemente "serio".

Como nombre del proyecto había salido espontáneamente de la boca de aquella cubana que en el 1995 era mi profesora de español (MUCHAS GRACIAS ILEANA). Decía que por ser yo siempre tan alegre, mi proyecto debería llamarse así. Más adelante, durante mis investigaciones, supe que el dulce en base de amaranto y miel es llamado "alegría"; incluso pienso que con mucha razón un pan puede ser alegre ya que se enriquece con la harina de un cereal extremadamente potente, y se fabrica con una fuente de energía renovable.

Y cómo no, es la ALEGRÍA el motor más fuerte y duradero cuando se trata de un proceso de transformación de comportamientos como lo propone el concepto del proyecto. Esto -ahí estoy más que convencida-debe reflejarse en el nombre.

Mis experiencias me lo confirmaron: Siempre cuando digo que el proyecto se llama El Pan Alegre, la reacción de la gente es la misma - una sonrisa que da entrada al corazón y a la mente.

Para l@s que en el corre corre diario se olvidaron de lo poderosa y
contagiosa que es la risa, les puse arriba la peliculita. MUCHAS GRACIAS ANJA por el aviso.

25/06/2009


Y aquí una música (comunicada por
Anja) que vino justo y preciso para acompañar el artículo anterior: el rap La esencia se encuentra en la biodiversidad del grupo PACHAMAMA CREW con la participación de Vandana Shiva

PACHAMAMA CREW feat Vandana shiva & Mefe



Apuntes sobre ecofeminismo


Tomé el siguiente artículo de la edición actual de la
revista "Hacia el Sur", publicación de la ONG española ACSUR-Las Segovias.




Pueden descargar el artículo aquí.

Se lo presento porque siempre he considerado el llamado ecofeminismo un aspecto fundamental en las estrategias hacia la preservación de lo que nunca fue solo un medio ambiente, sino era, es y siempre será la madre ambiente (término adoptado de Frei Betto).


24/06/2009

* * * * * * *

NACHTRAG

Am 28.5.09 habe ich bei einer Veranstaltung der ASW (Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt) zu ihren Ehren
die 83jährige Inderin
Krishnammal Jagannathan kennengelernt;
mit diesem Post möchte ich gerne Eure Aufmerksamkeit auf

sie selbst und ihre Arbeit lenken. Ich bin tief berührt worden.

















2008 ist sie zusammen mit ihrem Ehemann Sankaralingam mit dem Alternativen Nobelpreis (Right Livelihood Award) ausgezeichnet worden:
"... für zwei Lebenswerke, die der Umsetzung von Mahatma Gandhis Vision von sozialer Gerechtigkeit und nachhaltiger menschlicher Entwicklung gewidmet sind; dafür sind sie 'die Seele Indiens' genannt worden ..." (aus der Begründung der Jury).



Mehr Text- sowie Tonmaterial auf Englisch


* * * * * * *

12/06/2009


Llegó la confirmación oficial del patrocinio de Dr. Hermann Scheer:





En el nombre de la junta directiva, de l@s miembros y apoyadores de nuestra ONG, queremos expresarle también
por este medio,
nuestro agradecimiento cordial.

11/06/2009


Seit gestern ist die Schirmherrschaft
Dr. Hermann Scheers
für
El Pan Alegre / Das Fröhliche Brot amtlich
(s. Blogbeitrag vom 6.5.09):





Auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an ihn im Namen
des Vorstands sowie aller Mitglieder
und Förderer.



08/06/2009


Kuba 5 - Noch ein freudiges Treffen nach langer Zeit

Tito Armando Núñez Gudás ist sozusagen der "Vater" der kuba-

nischen vegetarischen Küche. Zusammen mit Madelaine Vázquez Gálvez gründete er Anfang der 90er Jahre das Eco Restaurán

El Bambú im Botanischen Garten von Havanna, Grundstein für eine Kette vegetarischer Restaurants in Kuba.


Dort lernten wir uns auch 1997 kennen (El Bambú hatte wundervoll üppige Amaranth-Pflanzen) und wollten zusammen unter dem Dach des Restaurants das Konzept von El Pan Alegre/Das Fröhliche Brot umsetzen (was dann doch anders kam).


Als wundervollen Anlass für unser Wiedersehen nahmen wir ein Konzert seiner Nichte Niurka González Núñez, einer der wichtigsten zeitgenössischen Flötenvirtuosinnen Kubas, und haben sofort wieder Anknüpfungspunkte gefunden für weitere gemeinsame Projekte (nicht nur, weil er seine Deutschkenntnisse aus einem früheren Studium nie vergessen hat).


Gefragter Berater der Kulinarischen Gesellschaft Kubas und aller Projektwilligen in Sachen "Cocina natural/Natürlich kochen", betreut er seit 2003 als Geschäftsführer sein drittes "Eco Restaurán": das

El Romero im UNESCO-geschützten Naturreservat Las Terrazas in der Sierra del Rosario, an der Schnittstelle der beiden Provinzen Habana und Pinar del Río.


Entrevista español 1

Entrevista español 2

Interview english

Revista del Jardín Botánico Nacional 24(1-2): 17-22, 2003

(español/english)